Welchen Alkohol sollte man in Ingwerbier geben?
Wenn du dein Ingwerbier zu einem alkoholischen Drink aufwerten möchtest, passen vor allem diese Spirituosen hervorragend: Wodka (für einen Moscow Mule), dunkler Rum (für einen Dark 'n' Stormy), Bourbon (für einen würzigen Whiskey Ginger) oder Gin (für einen erfrischenden Gin-Ginger-Highball). Pro Glas empfehlen sich 4 bis 5 cl Spirituose auf 150 bis 200 ml Ginger Beer. Weitere Inspirationen findest du auch in unserem Artikel zu Biercocktails.
Wie lange ist Ingwerbier haltbar?
Die
Haltbarkeit von selbstgemachtem Ingwerbier liegt im Kühlschrank bei etwa ein bis zwei Wochen. Für die
Lagerung eignet sich ein kühler, dunkler Ort, am besten der Kühlschrank. Wichtig ist, dass die Fermentation auch gekühlt langsam weiterlaufen kann. Dadurch wird das Ginger Beer mit der Zeit herber und bildet zusätzliche Kohlensäure. Deshalb solltest du die Flaschen regelmäßig kurz öffnen, damit überschüssiger Druck entweichen kann. Am besten schmeckt Ginger Beer in den ersten fünf bis sieben Tagen nach der Fermentation. Die alkoholfreie Variante ohne Gärung solltest du möglichst am selben Tag trinken, da die Kohlensäure schnell nachlässt.
Wie braut man Ingwerbier?
Ingwerbier wird entweder durch natürliche Fermentation mit einem Ginger Bug (einem lebendigen Starter aus Ingwer, Zucker und Wasser), durch eine kurze Hefegärung oder als schnelle Variante mit Ingwersirup und Sprudelwasser hergestellt. Bei der traditionellen Methode entsteht die Kohlensäure auf natürliche Weise durch die Gärung – ähnlich wie bei einem
Brauprozess.
Ist selbstgemachtes Ingwerbier gesund?
Selbstgemachtes Ingwerbier kann eine gute Alternative zu klassischen Softdrinks sein, sollte aber eher als Genussgetränk und nicht als Gesundheitsdrink verstanden werden. Laut einem
Review in Frontiers in Nutrition enthalten Gingerole und Shogaole aus Ingwer bioaktive Pflanzenstoffe, die wegen möglicher antioxidativer und entzündungsbezogener Eigenschaften untersucht werden; diese Effekte lassen sich jedoch nicht direkt auf jedes Glas Ingwerbier übertragen. Der Fachartikel von
Nature Reviews Gastroenterology & Hepatology zeigt, dass fermentierte Lebensmittel mit der Darmgesundheit zusammenhängen können. Bei selbstgemachtem Ginger Beer hängt dieser Effekt jedoch von Rezept, Gärdauer, Hygiene und Lagerung ab. Wichtig bleibt außerdem der Zucker: Die
WHO empfiehlt, freie Zucker grundsätzlich zu begrenzen, weshalb Ingwerbier am besten bewusst dosiert und eher gelegentlich genossen wird.