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Ginger Beer selber herstellen
Ginger Beer selber herstellen

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Inhalte
  • Quick Facts zu Ingwerbier
  • Jetzt dein Ingwerbier selbst herstellen mit Bierentdecker!
  • Ginger Beer selber machen mit diesen 3 Ingwerbier-Rezepten
  • FAQ: Deine Fragen zu Ingwerbier beantwortet
  • Ginger Beer-Varianten im Vergleich
  • Tipps für das perfekte selbstgemachte Ingwerbier
  • Mit welchem (alkoholfreien) Bier lässt sich Ingwerbier am besten herstellen?
  • Wie schmeckt Bier mit Ingwer und wie trinkt man es?

Ginger Beer selber machen klingt aufwendig, ist es aber nicht. Ingwerbier ist ein erfrischendes, würzig scharfes Getränk mit langer Tradition und lässt sich mit wenigen Zutaten zu Hause zubereiten. Ob mit natürlicher Fermentation durch einen Ginger Bug oder als schnelle Variante ohne lange Wartezeit: Mit unserem Ingwerbier-Rezept gelingt dir ein aromatisches Bier mit Ingwer, das du so in keinem Supermarkt findest. Du bestimmst dabei selbst, wie scharf, wie süß und wie spritzig dein Ergebnis am Ende schmeckt. Alles, was du brauchst, sind frischer Ingwer, Zucker, Wasser und etwas Geduld. Erfahre mit Bierentdecker wie du Schritt für Schritt Ingwerbier selbst herstellen kannst, ob pur zum Genießen oder als Basis für ausgefallene Biercocktails

Wichtiger Hinweis: Selbstgemachtes Ingwerbier kann durch die natürliche Fermentation geringe Mengen Alkohol entwickeln (in der Regel unter 0,5 % Vol.). Wer komplett auf Alkohol verzichten möchte, kann die alkoholfreie Schnellvariante ohne Gärung nutzen. In sensiblen Situationen wie Schwangerschaft empfiehlt sich ein bewusster Umgang.

Quick Facts zu Ingwerbier 

Das sind die wichtigsten Fakten rund um Ginger Beer auf einen Blick: 

  • Definition: traditionell fermentiertes Getränk aus frischem Ingwer, Zucker, Wasser und Zitrone; kein Bier im klassischen Sinne, da ohne HopfenMalz oder typische Bierhefe hergestellt 

  • Geschmack: würzig-scharf durch frischen Ingwer; erfrischend spritzig mit natürlicher Kohlensäure; je nach Rezept leicht süß bis herb-zitronig 

  • Zutaten: frischer Ingwer, Zucker, Wasser und Zitronensaft; bei der Ginger-Bug-Methode zusätzlich wilde Hefen und Milchsäurebakterien 

  • Alkoholgehalt: meist zwischen 0,2 und 0,5 % Vol. bei traditioneller Fermentation; bei längerer Gärung bis zu 2 bis 3 % Vol. möglich; Schnellvarianten ohne Gärung komplett alkoholfrei 

  • Kalorien: je nach Zuckeranteil ca. 30 bis 60 kcal pro 250 ml; deutlich weniger als viele Softdrinks 
  • Haltbarkeit: im Kühlschrank ca. ein bis zwei Wochen; bei aktiver Fermentation weiterhin Kohlensäurebildung möglich 

  • Herkunft: Ursprung im England des 18. Jahrhunderts; traditionelles Fermentationsgetränk mit weltweiter Verbreitung 
  • Verwendung: pur als Erfrischungsgetränk; als Cocktail-Basis für Moscow Mule oder Dark 'n' Stormy; als Mocktail-Zutat für alkoholfreie Drinks 

  • Trends: wachsendes Interesse an fermentierten Getränken und DIY-Braukultur; Ginger Beer als Lifestyle-Getränk immer beliebter

Ginger Beer selber machen mit diesen 3 Ingwerbier-Rezepten 

Es gibt verschiedene Rezept-Varianten, mit denen sich Ginger Beer selbst herstellen lässt. Je nach Rezept unterscheiden sich Zeitaufwand, Geschmack, Kohlensäure und Alkoholgehalt. 

Wichtig: Bei fermentierten Varianten ist mit „alkoholfrei“ meist nur sehr alkoholarm gemeint, da durch die Gärung geringe Mengen Alkohol entstehen können. Wirklich sicher alkoholfrei ist die Blitzvariante ohne Gärung. 

Das sind die drei beliebtesten Methoden im Überblick: 

Ingwer und Getreide auf einem Tuch ausgebreitet

Traditionell mit Ginger Bug (auch alkoholfrei möglich)

Die traditionelle Methode arbeitet mit einem Ginger Bug, also einem natürlichen Fermentationsstarter aus Ingwer, Zucker und Wasser. Darin entwickeln sich wilde Hefen und Milchsäurebakterien, die später die Gärung anstoßen. So entsteht ein würzig-scharfes Ginger Beer mit natürlicher Kohlensäure und leicht komplexem Aroma. Bei kurzer Fermentation bleibt diese Variante meist sehr alkoholarm; bei längerer Gärung kann der Alkoholgehalt steigen. Diese Variante braucht etwas Geduld, kommt dem klassischen Ingwerbier aber besonders nah. 

Hinweis: Bei der Fermentation entsteht Kohlensäure und damit Druck in der Flasche. Deshalb eignen sich druckfeste Bügelflaschen oder PET-Flaschen besonders gut. Glasflaschen sollten regelmäßig kontrolliert und vorsichtig geöffnet werden. Wer das Ginger Beer möglichst alkoholarm halten möchte, sollte die Fermentation kurz halten und das Getränk früh kalt stellen.

Schritt 1 – Den Ginger Bug ansetzen (5 bis 7 Tage vorher) 

Der Ginger Bug ist der lebendige Starter für das Ginger Beer – vergleichbar mit einem Sauerteig. Er braucht mindestens 3 Tage, bis die Gärung in Gang kommt; bei kühleren Raumtemperaturen oder weniger aktivem Ingwer können es bis zu 7 Tage sein. Entscheidend ist nicht die Anzahl der Tage, sondern die sichtbare Aktivität: Sobald beim Umrühren deutlich Bläschen aufsteigen und der Bug leicht sprudelt, ist er einsatzbereit. Je länger er gefüttert wird, desto stabiler und zuverlässiger wird die Kultur – ein Bug, der 5 bis 7 Tage gereift ist, startet die Fermentation im fertigen Ginger Beer oft schneller und gleichmäßiger als einer nach nur 3 Tagen. Der Ginger Bug lässt sich nebenbei pflegen und kann anschließend im Kühlschrank aufbewahrt und immer wieder verwendet werden.

Zutaten für den Ginger Bug: 

  • 500 ml Wasser 

  • 2 EL frisch geriebener Bio-Ingwer 

  • 2 EL Zucker 

  • zum täglichen Füttern: jeweils 1 EL frisch geriebener Ingwer und 1 EL Zucker 

Zubereitung: 

  • Ansetzen: 500 ml Wasser, 2 EL Ingwer und 2 EL Zucker in ein sauberes Glas geben, verrühren und mit einem Tuch abdecken 

  • Füttern: Starter bei Zimmertemperatur stehen lassen und täglich mit 1 EL Ingwer und 1 EL Zucker füttern 

  • Prüfen: einsatzbereit, sobald kleine Bläschen aufsteigen, die Oberfläche leicht schäumt und der Ginger Bug angenehm hefig-frisch riecht 

Schritt 2 – Das Ginger Beer brauen 

Sobald der Ginger Bug aktiv blubbert, kann es losgehen. Der eigentliche Brauprozess ist unkompliziert und dauert ohne Fermentationszeit nur etwa 30 Minuten aktive Arbeit.

Zutaten für ca. 2 Liter Ginger Beer: 

  • 2 Liter Wasser 

  • 80 bis 120 g frischer Ingwer für den Sud 

  • 100 bis 150 g Zucker für den Sud 

  • Saft von 2 Zitronen 

  • 60 bis 80 ml aktiver Ginger Bug 

  • optional: Zimt, Kurkuma, Chili oder weitere Gewürze 

Zubereitung: 

  • Sud kochen: frischen Ingwer grob reiben oder in dünne Scheiben schneiden und mit 2 Litern Wasser aufkochen, dann bei niedriger Hitze 15 bis 20 Minuten köcheln lassen – der Sud sollte deutlich nach Ingwer duften, eine leicht gelbliche Farbe angenommen haben und spürbar scharf schmecken 

  • Abkühlen: Zucker einrühren, Sud auf Zimmertemperatur abkühlen lassen und anschließend abseihen 

  • Mischen: Zitronensaft und 60 bis 80 ml aktiven Ginger Bug unterrühren 

  • Abfüllen: Mischung in saubere, druckfeste Flaschen füllen 

  • Fermentieren: 2 bis 4 Tage bei Zimmertemperatur stehen lassen und Flaschen täglich vorsichtig öffnen 

  • Kühlen: früh kalt stellen, wenn das Ginger Beer möglichst alkoholarm bleiben soll; bei gewünschter Spritzigkeit gekühlt genießen 

Schnell mit Backhefe (auch alkoholfrei möglich)

Mit dieser Methode nutzt du eine kleine Menge Backhefe für eine kurze, kontrollierte Gärung. Statt mehrerer Tage für einen Ginger Bug brauchst du hier nur 24 bis 48 Stunden, bis du dein Ingwerbier genießen kannst. Bei einer kurzen Gärzeit von 24 Stunden liegt der Alkoholgehalt in der Regel unter 0,5 Prozent – vergleichbar mit alkoholfreiem Bier und in Deutschland als alkoholfrei eingestuft. Lässt man die Gärung mehrere Tage weiterlaufen, kann der Gehalt auf etwa 1 bis 3 Prozent steigen, je nach Zuckermenge und Temperatur. Du erhältst ein spritzig sprudelndes Bier mit Ingwer, das etwas milder schmeckt als die traditionelle Variante, aber trotzdem mit vollem Ingwer-Geschmack und erfrischender Kohlensäure überzeugt. 

Hinweis: Durch die Hefegärung entsteht Kohlensäure und damit Druck in der Flasche. Deshalb am besten druckfeste Flaschen verwenden und nach 24 Stunden regelmäßig prüfen, ob sie sich stark aufblähen oder sehr fest anfühlen. Wer das Ginger Beer möglichst alkoholarm halten möchte, sollte die Gärzeit kurz halten und das Getränk früh kalt stellen.

Hefe in einer Schüssel, daneben Ingwerstreifen liegend

Zutaten für ca. 2 Liter Ginger Beer: 

  • 2 Liter Wasser 

  • 80 bis 120 g frisch geriebener Ingwer 

  • 100 bis 150 g Zucker 

  • Saft von 1 bis 2 Zitronen 

  • ⅛ TL aktive Trockenhefe/Backhefe 

  • optional: Kurkuma, Zitronengras oder weitere Gewürze 

Zubereitung: 

  • Sud kochen: Ingwer mit 500 ml Wasser aufkochen und 15 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen 

  • Süßen: Zucker einrühren und vollständig auflösen 

  • Abkühlen: Sud mit dem restlichen Wasser auffüllen und auf unter 35 °C abkühlen lassen 

  • Hefe aktivieren: Trockenhefe in etwas lauwarmem Wasser auflösen und 5 Minuten quellen lassen 

  • Mischen: Zitronensaft und aktivierte Hefe zum abgekühlten Sud geben und gut verrühren 

  • Abfüllen: Mischung in saubere, druckfeste Flaschen füllen und fest verschließen 

  • Fermentieren: 24 bis 48 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen 

  • Prüfen: sobald die Flasche sich fest anfühlt und beim vorsichtigen Öffnen deutlich zischt, ist die Gärung ausreichend 

  • Kühlen: früh kalt stellen, wenn das Ginger Beer möglichst alkoholarm bleiben soll; anschließend abseihen und gekühlt genießen 

Sirup auf einem Löffel, der über eine Schale gehalten wird

Blitzvariante ohne Gärung (alkoholfrei)

Wenn du Ginger Beer schnell und alkoholfrei selber machen möchtest, ist die Blitzvariante ohne Gärung ideal. Du brauchst keinen Fermentationsstarter und keine Wartezeit. Stattdessen kochst du einen konzentrierten Ingwersirup und gießt ihn anschließend mit kaltem Sprudelwasser auf. Das Ergebnis: ein erfrischendes, würzig-scharfes Ginger Beer, das du spontan für Gäste, Mocktails oder als Cocktail-Basis zubereiten kannst. 

Hinweis: Da keine Fermentation stattfindet, entsteht kein Druck in der Flasche. Normale Glasflaschen oder Karaffen sind hier problemlos geeignet. Die Kohlensäure stammt ausschließlich aus dem Sprudelwasser und lässt mit der Zeit nach, deshalb am besten frisch servieren.

Zutaten für ca. 1 Liter Ginger Beer: 

  • 1 Liter stark kohlensäurehaltiges Sprudelwasser 

  • 40 bis 80 g frischer, fein geriebener Ingwer (je nach gewünschter Schärfe und Intensität) 

  • 200 ml Wasser für den Sirup 

  • 3 bis 4 EL Zucker oder Honig 

  • Saft von 1 bis 2 Zitronen 

  • optional: frische Minze, Limettenscheiben oder Kurkuma 

Zubereitung: 

  • Sirup kochen: Ingwer, Zucker und 200 ml Wasser in einem kleinen Topf aufkochen und 10 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen 

  • Abkühlen: Sirup vollständig auf Zimmertemperatur abkühlen lassen 

  • Abseihen: Ingwerstücke durch ein feines Sieb entfernen 

  • Würzen: Zitronensaft unterrühren und nach Geschmack anpassen 

  • Aufgießen: Sirup-Mischung in ein Glas oder eine Karaffe geben und mit kaltem Sprudelwasser auffüllen 

  • Sofort servieren: mit Eiswürfeln und einer Zitronenscheibe genießen 

Ginger Beer-Varianten im Vergleich 

Welche Ingwerbier-Variante am besten passt, hängt davon ab, wie viel Zeit zur Verfügung steht, wie intensiv der Geschmack werden soll und ob das Ginger Beer fermentiert oder alkoholfrei sein soll. 

Das sind die wichtigsten Unterschiede zwischen auf einen Blick: 
 

Variante 

Alkoholgehalt 

Aufwand 

Geschmack 

Kohlensäure 

Schwierigkeit 

Traditionell mit Ginger Bug 

ca. 0,2 bis 0,5 % Vol., bei längerer Gärung auch mehr 

hoch, da der Starter mehrere Tage aktiv werden muss 

komplex, würzig-scharf, leicht säuerlich und besonders aromatisch 

natürlich entstanden, feinperlig und lebendig 

mittel bis anspruchsvoll 

Schnell mit Backhefe 

meist gering, abhängig von Zucker und Gärdauer 

mittel, da nur 24 bis 48 Stunden Gärzeit nötig sind 

spritzig, ingwerbetont, etwas milder als die Ginger-Bug-Variante 

durch Hefegärung, meist kräftig sprudelnd 

einfach bis mittel 

Blitzvariante ohne Gärung 

alkoholfrei 

gering, in ca. 30 Minuten trinkfertig 

frisch, süß-scharf, zitronig und gut steuerbar 

durch Sprudelwasser, sofort vorhanden 

sehr einfach 

Tipps für das perfekte selbstgemachte Ingwerbier 

Mit diesen Empfehlungen gelingt selbstgemachtes Ginger Beer aromatisch, spritzig und ausgewogen: 

  • Ingwer: frischen Bio-Ingwer mit Schale verwenden, da dort viele natürliche Hefen für die Fermentation sitzen 

  • Schärfe: mehr Ingwer für ein intensiveres Aroma, weniger Ingwer für eine mildere Variante 

  • Süße: nach der Gärung abschmecken, da Hefen einen Teil des Zuckers verbrauchen 

  • Kohlensäure: längere Gärzeit für mehr Spritzigkeit, druckfeste Flaschen verwenden und regelmäßig entlüften 

  • Aromen: Kurkuma, Zitronengras, Chili, Minze oder Beeren für eine individuelle Note 

  • Hygiene: Gefäße und Flaschen gründlich reinigen, damit die Fermentation sauber gelingt 

  • Temperatur: 20 bis 25 °C für die Gärung einhalten, da Kälte den Prozess verlangsamt und Wärme unerwünschte Aromen fördern kann 

Chili, Zitrone und Gewürze neben zwei Gläsern Bier

Mit welchem (alkoholfreien) Bier lässt sich Ingwerbier am besten herstellen? 

Wenn du Bier für ein Ingwerbier-Rezept verwenden möchtest, ersetzt das Bier in der Regel das Wasser aus den klassischen Rezeptvarianten ganz oder teilweise. So verbindet sich das würzige Aroma des Ingwers direkt mit den Malz- und Hopfennoten des Biers. Je nach gewünschter Intensität kannst du das Rezept vollständig mit Bier ansetzen oder einen Teil des Wassers durch Bier ersetzen. Für ein ausgewogenes Biergeschmackserlebnis eignen sich vor allem frische, spritzige Sorten mit harmonischem Biercharakter. So bleibt der Ingwer präsent, während das Bier zusätzliche Aromen ins Getränk bringt. 

Tipp: Für einen ausgewogenen Geschmack empfiehlt sich zunächst, etwa die Hälfte des Wassers durch Bier zu ersetzen. So lassen sich die Bieraromen testen, ohne dass sie den Ingwergeschmack überdecken. 

Bei Bierentdecker findest du dafür passende Bierstile und konkrete Sorten mit und ohne Alkohol: 
 

Bierstil 

mit Alkohol 

Alkoholfrei 

Helles als milde Basis 

Schussenrieder HellesBürgerliches HellesStuttgarter Hofbräu Helles 

Zoller Helles AlkoholfreiMeckatzer Hell Alkoholfrei 

Pils als herbe Variante 

Rothaus PilsWaldhaus Diplom PilsKarlsberg Pils 

Faust Pils AlkoholfreiRothaus Pils AlkoholfreiKarlsberg Pils Alkoholfrei 

Weizenbier für mehr Fruchtgeschmack 

Rothaus HefeweizenAlpirsbacher WeizenFaust Weizen 

Rothaus Alkoholfrei WeizenSchöfferhofer Weizen 0,0 % Alkoholfrei, Alpirsbacher Weizen 0,0 % Alkoholfrei 

IPA für intensives Hopfenaroma 

Riegele Amaris 50Crew Republic IPAMaisel & Friends IPA 

Riegele IPA Liberis 2+3 Edition Alkoholfrei 

Wie schmeckt Bier mit Ingwer und wie trinkt man es? 

Bier mit Ingwer schmeckt frisch, würzig und leicht scharf. Der Ingwer bringt eine pikante Note und zitronige Frische ins Glas, während das Bier je nach Sorte für Malz, Herbe, Fruchtigkeit oder Hopfenaroma sorgt. Dadurch entsteht ein Drink, der klassisches Bier lebendiger macht und besonders gut gekühlt funktioniert. 

So lässt sich Ingwerbier besonders gut genießen: 

  • Pur: Gut gekühlt schmeckt Ingwerbier mit Eiswürfeln, Zitronenscheibe oder Limettenspalte. 

  • Mild: Mit mehr Sprudelwasser wird der Drink leichter und weniger scharf. 

  • Frisch: Zusätzlicher Limettensaft bringt mehr Säure und Spritzigkeit ins Glas. 

  • Als Mocktail: Minze, Gurke, Limette und Eis machen daraus einen alkoholfreien Sommerdrink. 

  • Als Cocktail-Basis: Für Moscow Mule passt Ingwerbier zu Wodka, Limette und Eis. 

  • Als Rum-Drink: Dark ’n’ Stormy entsteht mit dunklem Rum und Limette. 

  • Als Aperitif: Angostura Bitter, Eis und Orangenzeste machen den Drink besonders aromatisch. 

  • Sommerlich: Beeren, Minze oder Zitronengras sorgen für mehr Fruchtigkeit. 

  • Winterlich: Zimt, Orange oder Chili geben dem Drink eine würzig-wärmende Note. 

  • Zu würzigen Speisen: Ingwerbier passt zu asiatischer, indischer, mexikanischer oder scharfer Küche. 

  • Zu Gegrilltem: BBQ, gegrilltes Gemüse, Fisch oder würzige Marinaden harmonieren gut mit Ingwerbier. 

  • Zu Desserts: Zitrusdesserts, Obstsalat oder dunkle Schokolade passen besonders gut dazu. 

Jetzt dein Ingwerbier selbst herstellen mit Bierentdecker! 

Ob mit Ginger Bug, Backhefe oder als schnelle Blitzvariante: Du siehst, Ingwerbier selber machen gelingt mit wenigen Zutaten und belohnt dich mit einem einzigartigen, würzig frischen Geschmackserlebnis. Du möchtest neben deinem selbstgemachten Ginger Beer auch klassisches Bier entdecken? Dann stöbere in unserem Sortiment oder lass dir von unserem Bierfinder die passende Sorte empfehlen! 

In unserem Biermagazin findest du außerdem weitere kreative Ideen, von Biercocktails mit und ohne Alkohol über leckere Bier-Rezepte bis hin zu spannendem Wissen rund um den Brauprozess und vieles mehr. 

FAQ: Deine Fragen zu Ingwerbier beantwortet 

Du willst noch mehr über Ginger Beer erfahren? Wir geben dir informative Antworten auf die häufigsten Fragen:

Fragen und Antworten
Welchen Alkohol sollte man in Ingwerbier geben?

Wenn du dein Ingwerbier zu einem alkoholischen Drink aufwerten möchtest, passen vor allem diese Spirituosen hervorragend: Wodka (für einen Moscow Mule), dunkler Rum (für einen Dark 'n' Stormy), Bourbon (für einen würzigen Whiskey Ginger) oder Gin (für einen erfrischenden Gin-Ginger-Highball). Pro Glas empfehlen sich 4 bis 5 cl Spirituose auf 150 bis 200 ml Ginger Beer. Weitere Inspirationen findest du auch in unserem Artikel zu Biercocktails.

Wie lange ist Ingwerbier haltbar?
Die Haltbarkeit von selbstgemachtem Ingwerbier liegt im Kühlschrank bei etwa ein bis zwei Wochen. Für die Lagerung eignet sich ein kühler, dunkler Ort, am besten der Kühlschrank. Wichtig ist, dass die Fermentation auch gekühlt langsam weiterlaufen kann. Dadurch wird das Ginger Beer mit der Zeit herber und bildet zusätzliche Kohlensäure. Deshalb solltest du die Flaschen regelmäßig kurz öffnen, damit überschüssiger Druck entweichen kann. Am besten schmeckt Ginger Beer in den ersten fünf bis sieben Tagen nach der Fermentation. Die alkoholfreie Variante ohne Gärung solltest du möglichst am selben Tag trinken, da die Kohlensäure schnell nachlässt.
Wie braut man Ingwerbier?
Ingwerbier wird entweder durch natürliche Fermentation mit einem Ginger Bug (einem lebendigen Starter aus Ingwer, Zucker und Wasser), durch eine kurze Hefegärung oder als schnelle Variante mit Ingwersirup und Sprudelwasser hergestellt. Bei der traditionellen Methode entsteht die Kohlensäure auf natürliche Weise durch die Gärung – ähnlich wie bei einem Brauprozess.
Ist selbstgemachtes Ingwerbier gesund?
Selbstgemachtes Ingwerbier kann eine gute Alternative zu klassischen Softdrinks sein, sollte aber eher als Genussgetränk und nicht als Gesundheitsdrink verstanden werden. Laut einem Review in Frontiers in Nutrition enthalten Gingerole und Shogaole aus Ingwer bioaktive Pflanzenstoffe, die wegen möglicher antioxidativer und entzündungsbezogener Eigenschaften untersucht werden; diese Effekte lassen sich jedoch nicht direkt auf jedes Glas Ingwerbier übertragen. Der Fachartikel von Nature Reviews Gastroenterology & Hepatology zeigt, dass fermentierte Lebensmittel mit der Darmgesundheit zusammenhängen können. Bei selbstgemachtem Ginger Beer hängt dieser Effekt jedoch von Rezept, Gärdauer, Hygiene und Lagerung ab. Wichtig bleibt außerdem der Zucker: Die WHO empfiehlt, freie Zucker grundsätzlich zu begrenzen, weshalb Ingwerbier am besten bewusst dosiert und eher gelegentlich genossen wird.
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